Unsere Bogenschützen starteten am gestrigen Samstag nun auch offiziell mit der Vereinsmeisterschaft FITA in die Sommersaison 2007. Bei herrlichem Sonnenschein und besten Bedingungen erzielten wieder einmal die Ausnahmeschützen Christian Wild und Lilian Häge die besten Ergebnisse. Einen hervorragenden Einstand gab auch Lukas Lamparter bei den B-Schülern, der erstmalig in der Compound Klasse an den Start ging.

Am 28. April begann endgültig die Wettkampfsaison für die Schützinnen und Schützen der Bogensportabteilung des SV Litzelstetten. Gute bis sehr gute Ergebnisse wurden in nahezu allen Klassen erzielt, und auch die Teilnehmer des letztjährigen Anfängerkurses hatten in einer Sonderwertung ihren Spaß. Die Resultate im einzelnen gestalteten sich wie folgt:

Im Jugendbereich gewann wie erwartet Lilian Häge die Wertung der Schülerinnen A. Leicht und locker konnte sie mit 564 Ringen (288/276) die Tageswertung für sich entscheiden. Melina Herr kam in ihrem ersten Wettkampf auf der 40 m Distanz auf gute 292 Ringe (135/157). Der zweite Durchgang belegt, dass ihr natürlich noch etwas Routine fehlt, das Ergebnis kann sie im Saisonverlauf sicher noch verbessern. Bei entsprechendem Training wird sie dann auch die Distanz leichter meistern können. Erfreulich ist, dass es mit Niels Huber, der die Wertung bei den A Schülern mit 325 Ringen (166/159) für sich entscheiden konnte, dann zu einer gemischten Schüler A Mannschaft kommen wird, auf deren ersten gemeinsamen Auftritt wir uns alle freuen können.

Bei den B Schülern wird in diesem Jahr leider keine Jungenmannschaft am Start sein können. Lukas Lamparter wechselte – für die Recurve-Schützlinge ein echtes „leider“ – zu den Compound Schützen. Dort erzielte er mit 609 Ringen (308/301) die Tagesbestleistung. Man darf gespannt sein, ob er dieses Ergebnis im Saisonverlauf noch steigern kann. Den Recurve-Schützlingen wird er jedenfalls fehlen. Hier gewann Adrian Schwahn mit einer großartigen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang mit insgesamt 472 Ringen (202/270) die Tageswertung. Hoffentlich kann er im nächsten Wettkampf bereits beim Start derart loslegen, dann wird er problemlos die 500er Marke knacken können. Zweiter wurde mit einer konstanten Leistung von jeweils 231 Ringen und einem Endergebnis von 462 Nico Hoffmann.

Die Schützen der Jugend waren nach dem letztjährigen Anfängerkurs erstmalig am Start. Hier verzichtete man auf die offizielle Wettkampfdistanz, der die Starter noch nicht ganz gewachsen sind. Schließlich gilt es hier eigentlich, auf 60 m anzutreten, eine wirkliche Herausforderung, wenn man noch nicht so lange dabei ist. Daher wurde auf 40 m ein Einsteigerwettbewerb ausgetragen, den Melinas große Schwester Daniela Herr mit 346 Ringen (173/173) für sich entschied. Bei entsprechendem Trainingseifer wird sie sicher auch bald die nötigen Zuggewichte für die 60 m Distanz meistern – ohne dabei ihren schönen Schießstil zu verlieren. Mit ihr dürfte dann ab dem nächsten Sommer auch im Freien zu rechnen sein. Bei der männlichen Jugend siegte Lars Blum (205; 58/147) vor seinem Bruder Lukas (118; 44/74).

In der Altersklasse waren in diesem Jahr nur zwei Starter dabei. Helmut Schewetofski besiegte hier Joe Robold mit 378 (194/184) zu 252 (146/106) Ringen. Schön war auf jeden Fall, dass es Joe endlich einmal wieder auf den Platz geschafft hat :-) Wir hoffen hier natürlich darauf, ihn häufiger zu sehen zu bekommen. Die Ergebnisse werden sich dann sicher auch rasch verbessern.

Bei den Damen wurde es, wie sich im Training angedeutet hatte, am Ende ziemlich eng. Zwar lief der Wettkampf für alle Teilnehmerinnen aus den verschiedensten Gründen nicht unbedingt überzeugend, am Ende mussten aber alle mit den erzielten Resultaten zufrieden sein. Es siegte Susanne Papendick mit 555 Ringen (280/275) vor Stefanie Polej mit 551 Ringen (278/273). Beide waren sich einig: wenigstens gleichmäßig geschossen … . Dritte wurde nach überstandenem Mittelfußbruch Doro Lamparter mit 372 Ringen (177/195) vor der erneut gesundheitlich angeschlagenen Silke Müller mit 362 Ringen (197/165), die vor allem im zweiten Durchgang Tribut zollen musste. Leider kam Gisela Schüßler mit den Bedingungen am Platz gar nicht zurecht und konnte ihre guten Trainingsergebnisse überhaupt nicht bestätigen. Sie wurde am Ende fünfte. Sobald aber bei ihr endlich der Knoten platzt, können sich alle anderen schon einmal warm anziehen (bei sommerlichen Bedingungen wahrlich kein Vergnügen … ). Die Betreuer hoffen hier auf die Kreismeisterschaften, die in 14 Tagen in Singen steigen werden. Die Newcomer-Wertung bei den Damen sicherte sich mit 498 (247/251) Ringen und damit nur knapp unter der 500er Marke Kirsten Keller, die sicher im nächsten Jahr die 70 m Konkurrenz aufmischen will.

Christian Wild untermauerte in der Schützenklasse seine Ausnahmestellung, indem er trotz einiger Patzer souverän mit 606 (308/298) Ringen die Tagesbestleistung bei den Recurveschützen erzielte. Dass er sich noch steigern kann, wurde sehr deutlich. Aus Höflichkeit hat er sich möglicherweise den des öfteren mit Ausreißern „glänzenden“ Damen angepasst. Im Kampf um Platz zwei wurde es am Ende spannend. Hier scheiterte Neuling Stefan Windmüller knapp an Tobias Hoffmann, der mit 395 (211/184) zu 390 (220/170) Ringen den Vize-Titel holte. Interessant dürfte werden, wie Stefan als Teilnehmer des letztjährigen Anfängerkurses mit dem neuen Material in ein, zwei Wochen klarkommt. Eine Leistungssteigerung ist hier sehr wahrscheinlich und für die Herrenmannschaft sicher auch wünschenswert. Vierter wurde Stefan Leitermann mit 371 Ringen (190/181), dessen Material auch noch der Abstimmung harrt, vor Jürgen Häge mit 353 (160/193) Ringen. Für Neuling Matthäus Kloc kam der Wettkampf sicherlich noch etwas zu früh, nichtsdestotrotz erzielte er mit 260 Ringen (135/125) ein sehr gutes Einsteigerergebnis, das er sicher noch deutlich verbessern kann. In der Einsteigerwertung gewann Markus Schmotz mit guten 445 Ringen (214/231) und wird sich wahrscheinlich im Saisonverlauf auf die 70 m Distanz wagen.

Die Tageswertung bei den Senioren A holte sich, fast schon wie gewohnt, Eberhard Mühlfriedel mit 440 Ringen (224/216). In der Sonderwertung gewann hier Hannes Pfund mit 517 Ringen (276/241).

In der offenen Wertung der Blankschützen gewann Sigmar Papendick mit 416 (190/226) Ringen vor dem Neuling in der Blank-Klasse, Marcus Woschnik (342; 147/195), der hier offenbar die für ihn perfekte Disziplin entdeckt hat. Man darf gespannt sein, wie für die beiden der weitere Saisonverlauf aussehen wird.

In dem von Hermann Pretzel hervorragend organisierten Wettbewerb wurde also insgesamt ein sehr zufrieden stellendes Ergebnis erreicht. Leider fällt unser großer Organisator aufgrund einer langwierigen Verletzung bis auf weiteres immer noch aus. Wir hoffen natürlich alle sehr, dass er in bälde nicht mehr nur an und hinter der Schießlinie die verschiedensten Aufgaben wahrnimmt, sondern ins Training zurückkehren kann. Auf jeden Fall darf er darauf stolz sein, dass er durch seinen Einsatz einen erstklassigen Wettkampf für alle Starter garantiert hat: Vielen Dank, Hermann, wir schulden Dir etwas !

   

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