Eigentlich war abgemacht worden: „Was im Jugendlager passiert ist, bleibt im Jugendlager.“ Da wir aber lauter Quasselstrippen unter den Jugendlichen haben, sind schon zu viele Infos durchgesickert. Damit also die Gerüchteküche nicht zu sehr überkocht, doch noch ein kurzer Abriss für alle...

 

  • Die 10 Fahrräder passten, trotz vieler skeptischer Blicke, mit Leichtigkeit in den Hänger. Es war sogar Platz für „Niels“ und einige Bogenrucksäcke.
  • Die Fahrt nach Wyhl gestaltete sich nur für Christian als langwierig, da Adi sich gerne mal aussperrt und die Hälfte vergessen hatte einzupacken.
  • Das Thema „Privatsphäre“ in der Halle wurde durch fleißiges „Kabinen“bauen ermöglicht, die man auch wunderbar schließen konnte, um es den Schlafenden noch heimeliger zu gestalten. Warum die Tuchenbacher Jugend so viel Schlaf brauchte, blieb zumindest mir ein Geheimnis.
  • Bogen geschossen wurde erwartungsgemäß, nach dem Geschmack der Trainer, viel zu wenig. Dafür wurden die Badmintonschläger und Frisbees ausgiebig, im Freien, in der Halle und sogar im Dunkeln genutzt.
  • Der Küchendienst funktionierte reibungslos. Vielleicht auch deswegen weil Niels so oft freiwillig drin stand und auch noch gut kochte.
  • Für wunderbare Abendstimmung sorgte Anni mit dem Aufstellen aller Kerzen, die sie finden konnte.
  • Die klassische Musik zum morgendlichen Wecken, war für die meisten doch eher grenzwertig – seid versichert, ich hab noch Schlimmeres fürs nächste Jahr.
  • Der Frühsport fand, natürlich auch erwartungsgemäß, nicht täglich statt. Heiko kümmerte sich ums Brötchen holen.
  • Susanne, immer als Erste aufgestanden, kümmerte sich meist mit Anni um den Frühstückstisch.
  • Herbert erwies sich als Goldgrube technischen Wissens, das er auch noch wunderbar rüber bringen kann. Danke! Jeder durfte sich mindestens eine Sehne selber machen.
  • Christian verschickte gern nächtliche SMS, wahrscheinlich um sich dafür zu revanchieren, daß ihm „Niels“ dauernd den Platz in seinem Bett streitig machte.
  • Der Badesee in Wyhl war sensationell. Gut, daß der Weg dorthin nur am ersten Tag 20 km statt 2 km lang war.
  • Im Europapark haben sich alle wunderbar amüsiert, auch die, die nicht alle Bahnen gefahren sind. Euch alle mal nass machen zu dürfen war klasse. Der Verlust von Valles Brille, danke Anni, war zwar unglücklich, sie wurde aber gefunden und ist schon wieder bei ihm.
  • Das Rennen auf der Kartbahn ging an Niels (wer hätte es gedacht!). Marco hätte zwar deswegen draußen schlafen müssen, hatte die anderen aber davon überzeugt, daß die Außentür abgeschlossen war – stimmte natürlich gar nicht.
  • Heiko schlief als einziger super, er bekam weder den Sturm, bei dem alle Angst hatten das Dach der Halle zu verlieren noch Susannes nächtliche Wanderungen mit. Er schlief ja auch nicht in der großen Halle.
  • Frank war auch dabei und beklagte sich nur ganz leise und selten über das vegetarische Essen mit Überraschung.
  • Der letzte Abend: Ich kann mich an alles erinnern – wirklich! Es war wohl eher der fehlende Schlaf (glaubt es oder nicht) und nicht was anderes, der mich unsanft von meinem Barhocker getrennt hat. Ihr hättet mir ruhig ein wenig schneller auf helfen können.


Es war eine wunderbare Woche, die hoffentlich der Jugend genauso viel Spaß gemacht hat wie den Trainern. Bis zum nächsten Jahr!

Und Niels: 200 Schuß auf die Matratze und die Deutsche wird ein Kinderspiel ;)

   

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