Herausragende Leistung von Lilian Häge bei der Kreismeisterschaft FITA – acht Titel, eine Vizemeisterschaft und fünf Bronzemedaillen in den verschiedenen Wettkampfklassen

Die Teilnehmer des SVL erzielten bei den diesjährigen Kreismeisterschaften in Singen ausgezeichnete Ergebnisse. Besonders eindrucksvoll bleibt hier der Sieg der mehrfachen Landesmeisterin Lilian Häge in Erinngerung, die mit einem Gesamtergebnis von 657 Ringen die Konkurrenz nach Belieben dominierte. Auch Christian Wild erreichte mit 626 Ringen ein ausgezeichnetes Ergebnis. Lukas Lamparter schaffte auch bei seinem zweiten Auftritt als Compound-Schütze ein Resultat über der 600er Marke. Daneben dominierten die Damen ihren Wettbewerb, sie heimsten alle Medaillen in der Einzelwertung ein und sicherten sich den Mannschaftstitel.

Nach einer Woche mit durchwachsenem Wetter konnte die Kreismeisterschaft in diesem Frühjahr nichtsdestotrotz bei herrlichem Frühsommerwetter auf der Bogensportanlage des SSV Widerhold Singen stattfinden. Die große Mehrheit der SVL-Schützen präsentierte sich in bester Wettkampflaune und konnte mit guten Ergebnissen glänzen.

Besonders hervorzuheben in diesem Rahmen ist die ausgezeichnete Leistung von Lilian Häge, die sich nach Kaderteilnahme am Vortag in bester Verfassung präsentierte. Mit einem Ergebnis von 657 Ringen (317/340) befand sie sich in einer anderen Liga und ließ sie die gesamte Konkurrenz weit hinter sich: Sie erzielte von allen Teilnehmern inklusive Compound-Schützen die Tagesbestmarke. Einzig Tamara Abele vom SV Weiler-Höri erzielte bei den Schülerinnen C mit 655 Ringen fast ein ebenso gutes Resultat. Hinter Lilian erreichte Alice Massler vom SV Weiler-Höri mit 377 Ringen (209/168) Platz zwei. Dritte wurde Melina Herr, die mit verbessertem Material sicher weit mehr als die aktuellen 360 Ringe (188/172) schießen kann. Auf jeden Fall konnte sie ihre Leistung seit der Vereinsmeisterschaft vor nur zwei Wochen schon deutlich verbessern. Man darf sich hier also auf den weiteren Saisonverlauf freuen und hoffen, dass sich beide weiter steigern können.

Bei den Schülern A holte sich Niels Huber dank einer rasanten Aufholjagd im zweiten Durchgang noch die Bronzemedaille vor Sebastian Gönner (309; 162/147) und Felix Hepfer (302; 169/133). Mit 310 Ringen (136/174) wurde er am Ende hinter Max Borgmann (547; 273/274) und Tobias Hepfer (484; 236/248), beide SV Weiler-Höri, dritter. Dank dieser Leistung konnte die gemischte Schüler A Mannschaft in ihrer Klasse die Goldmedaille gewinnen. Da die Saison gerade erst begonnen hat, darf man auf die weiteren Leistungen dieses neu zusammengestellten Teams gespannt sein.

In der Schützenklasse dominierte wie erwartet Christian Wild die Konkurrenz und absolvierte im Grunde seinen eigenen Wettkampf. Zwar verschenkte er im Verlauf des Turniers zahlreiche Ringe, kam aber dennoch auf ein gutes Resultat von 626 Ringen (314/312). Michael Margraf von der SG Singen 04 wurde mit 531 Ringen (260/271) zweiter, Jürgen Häge erreichte zum ersten Mal das Treppchen. Er schaffte insgesamt 481 Ringe (223/258) und war mit seiner Leistung mehr als zufrieden. Stefan Windmüller kam in seinem zweiten Wettkampf auf der 70 m Distanz nicht ganz an das Ergebnis von der Vereinsmeisterschaft heran. Für 368 Ringe (181/187) gab es am Ende den fünften Rang. Matthäus Kloc scheiterte knapp an der 300er Marke und wurde am Ende mit 292 Ringe (150/142) siebter. Auch in der Mannschaftswertung konnten die Herren zufrieden nach Hause fahren: sie siegten in der Besetzung Häge, Wild, Windmüller vor der SG Singen 04 (1475 zu 1324 Ringe).

Mit gemischten Gefühlen beendeten die Damen ihre Meisterschaften: Begeisterung bei Stefanie Polej, Susanne Papendick und Silke Müller über die drei Pätze auf dem Treppchen, auch wenn das eine oder andere i-Tüpfelchen gefehlt haben mag. Aber vor Wettkampfbeginn hatte mit diesem Ausgang nun doch keine von den dreien gerechnet. Unter dem Strich blieben Ringzahlen von 568 (281/287), 550 (283/267) und 425 (217/208). Vor allem bei Silke kannte der Jubel keine Grenzen: endlich einmal einen Wettkampf gesund bestritten und dann auch noch konstant durchgehalten, dabei schließlich erstmals offiziell die 400er Marke überschritten, mehr gab es nicht zu wünschen. Susanne will in der nächsten Woche bei der Damenverbandsrunde ihr Ergebnis natürlich verbessern, was ihr hoffentlich auch gelingen wird. Auf den Ausgang dieses Wettbewerbs sind wir natürlich alle gespannt. Nicht ganz zufrieden mit ihrem Ergebnis war Doro Lamparter, die zu Beginn mit den Bedingungen nicht so zurecht kam wie gewünscht. Am Ende blieb trotz Steigerung im zweiten Durchgang mit 374 Ringen (164/210) der fünfte Rang hinter Dagmar Liebisch vom BSC Konstanz, die mit 409 Ringen (208/201) auch über die 400er Hürde sprang und vierte wurde. Erneut Schwierigkeiten, in den Wettkampf zu kommen, hatte Gisela Schüßler, die am Ende sechste wurde. Vielleicht gelingt es ja, ihr in den nächsten Wochen das nötige Wettkampf-Selbstbewußtsein beizubringen, dann wird sie – endlich – sehr viel weiter vorne landen. Die Mannschaftswertung ging mit 1492 Ringen in der Besetzung Lamparter, Papendick, Polej an die Damen des SVL.

   

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