Ein sehr guter Auftritt bei den Bezirksmeisterschaften in Daisendorf brachte einmal mehr Christian Wild den Titel in der Schützenklasse. Mit einem Endergebnis von 625 Ringen hatte er die Konkurrenz jederzeit im Griff und sorgte durch sein Resultat auch dafür, daß sich die Herrenmannschaft gegen den TV Meßkirch und den BC Markdorf durchsetzen konnte. Nachwuchstalent Nico Hoffmann konnte seinen ausgezeichneten Wettkampf der Kreismeisterschaften nicht ganz wiederholen und wurde am Ende mit immer noch guten 587 Ringen zweiter bei den Schülern B...

Der Titel des Effizienzmeisters gebührt ohne Zweifel Christian Wild: mit minimalem Trainingsaufwand schaffte er auf dem als gewöhnungsbedürftig bis etwas schwierig geltenden Bogenplatz in Daisendorf mit 625 Ringen (313; 312) einen sehr soliden Wettkampf und befindet sich auf gutem Wege, seine optimale Form zu den Landesmeisterschaften, die traditionell am ersten Juliwochenende in Wyhl ausgetragen werden, zu erreichen. Victor Weszelovsky vom BC Markdorf wurde mit einem Endergebnis von 584 Ringen (297; 287) zweiter, Bronze holte Michael Margraf von der SG Singen 04, der nicht ganz an seine herausragende Form von den Kreismeisterschaften Anfang Mai anknüpfen konnte. Im vereinsinternen Duell um die zweite Position hinter Christian setzte sich Stefan Windmüller am Ende mit 460 Ringen (234; 226) gegen Jürgen Häge, der vor allem im zweiten Durchgang mehr als einmal mit sich haderte und 447 Ringe (243; 204) erzielte, durch. Die beiden belegten die Ränge neun und zehn. Mit dem Gesamtergebnis von 1532 Ringen holten sich die Herren anschließend auch Gold in der Mannschaftskonkurrenz. Das Trio Horst Brucker, Harry Kempf und Stefan Rieger vom TV Meßkirch wurde mit 1523 Ringen Vizemeister vor dem BC Markdorf in der Besetzung Victor Weszelovsky, Andreas Twardon und Heiko Wingart mit 1496 Ringen.

In der Damenkonkurrenz blieb alles wie gehabt: in Fortsetzung vom vergangenen Wochenende gewann Simona Weszelovsky wie bei der Damenverbandsrunde überlegen die Einzelkonkurrenz. Sie konnte sich nach 284 Ringen aus dem ersten Durchgang auf 290 Ringe steigern und holte mit 574 Ringen Gold. Zweite wurde wie vor Wochenfrist Susanne Papendick, die in der zweiten Hälfte trotz eines Fehlschusses mit 272 Ringen etwas besser punktete als mit den 265 Ringen in der ersten Runde. Am Ende standen 537 Ringe und Platz zwei vor Mannschaftskollegin Stefanie Polej, die mit ihren 238 Ringen nur mühsam aus den Startlöchern kam, dabei auch nicht M-frei blieb und erst nach der Pause ihre Sache mit 284 Ringen deutlich besser machte. Mit 522 Ringen ging an sie die Bronzemedaille. Die beiden Vereinskolleginnen Doris Lamparter und Kirsten Keller kamen mit 427 (219; 208) bzw. 272 (109; 163) Ringen auf die Plätze vier und fünf. Das Damenteam holte mit 1486 Ringen die Mannschaftswertung, will sich zu den Landesmeisterschaften aber noch deutlich steigern.

Mit der Schnapszahl von 555 Ringen (289; 266) holte Niels Huber den Titel bei den Schülern A. Lange war in den letzten Wochen unklar geblieben, ob er mit den vorgenommenen Materialumstellungen wieder rechtzeitig in Form kommen würde. Daß es noch nicht hundertprozentig rund läuft, belegten im zweiten Durchgang die zwei Fehlschüsse sowie der „Einser“, die ein weit besseres Ergebnis kosteten. Bis zu den Landesmeisterschaften ist jedoch noch ausreichend Zeit, und auch die Fördermaßnahmen im Bezirkskader sollten bis dahin weitere Wirkung entfalten können. Marcel Pfaff und Daniel Walz vom TV Meßkirch wurden mit 536 (268; 268) bzw. 534 (259; 275) Ringen Silber- und Bronzemedaillengewinner und holten mit Rene Brucker, der in der Einzelkonkurrenz vierter wurde, den Titel in der Mannschaftswertung mit 1552 Ringen.

Nico Hoffmann konnte seinen großen Erfolg von den Kreismeisterschaften nicht wiederholen. Wie so viele andere auch fand er nur schwer in den Wettkampf hinein und startete mit 285 Ringen. Mit den 302 Ringen aus dem zweiten Durchgang kam er am Ende auf 587 Ringe und belegte hinter Lukas Hönsch vom TV Meßkirch den zweiten Platz. Der Bezirksmeister bei den Schülern B kam als einziger in der Konkurrenz der Jungen mit 605 Ringen (298; 307) über die magische 600er Marke. Wendel Overlack vom SV Weiler Höri wurde mit 583 Ringen (274; 309) dritter und führte das kompakte Feld der Weiler-Gruppe an, das bis zum siebten Platz reichte. Achter wurde Adrian Schwahn mit 458 Ringen (217; 241), Vincent Fietzek mit 397 Ringen (193; 204) zehnter. Die Mannschaft blieb dieses Mal ohne Edelmetall, das Treppchen machten die Teams vom SV Weiler Höri und vom TV Meßkirch unter sich aus. Supertalent Tamara Abele erreichte dabei bereits in ihrem ersten Jahr bei den B-Schülerinnen 619 (306; 313) Ringe und führte so die gemischte Mannschaft SV Weiler Höri I mit Michael Kiene und Niklas Maurer zum Sieg. Das Team schaffte mit 1716 Ringen das Tagesbestergebnis bei den Mannschaften und setzte sich mit großem Abstand vor dem TV Meßkirch durch. Lukas Hönsch holte mit der dritten der Mädchenkonkurrenz, Teresa Kempf, sowie mit Anna Kempf die Silbermedaille mit 1617 Ringen. Dritte wurde die zweite Mannschaft des SV Weiler Höri in der Aufstellung Wendel Overlack, Philipp Sturm und Max Hummel mit 1503 Ringen. Die drei Starter des SVL wurden mit 1442 Ringen am Ende vierte.

Einmal mehr als „Alleinunterhalter“ mußte Eberhard Mühlfriedel an den Start gehen. Mit 472 Ringen (244; 228) gewann er die Konkurrenz, schwächelte aber leider in der zweiten Hälfte, womit der ein besseres Ergebnis vergab.

Unter dem Strich waren zwar nicht alle SVL-Schützen mit ihrer Leistung rundum zufrieden, aber für die meisten ist die Aufgabenstellung klar, die Hausaufgaben können in den nächsten Wochen gemacht werden – wenn König Fußball gerade die nötige Zeit läßt. Zumindest teilweise dürfte es hier „Interessenkonflikte“ geben, die sich aber durchaus lösen lassen sollten J

Randnotizen ...

Die Sache mit Plan B

Einen prima Wettkampf zeigte Harry Kempf vom TV Meßkirch. Für ihn wurden gleich zwei Bahnen auf der ersten Scheibe reserviert: nicht nur mit dem Recurve übersprang er mit 501 Ringen (248; 253) knapp die 500er Marke, auch mit dem Compound war er angetreten, so daß er quasi ohne Pause eine veritable Doppelrunde absolvieren mußte. Mit dem Compound holte er sich nach Plan B mit 520 Ringen den Titel und konnte sich des Respekts seiner Konkurrenten gewiß sein.

Der Hammer

Die Spitzenleistung des Tages lieferte mit 660 Ringen (335; 325) von 720 möglichen – und damit mehr als einem Neunerschnitt – Achim Holstein von der SG Singen 04 ab. Mit 24 Zehnern gewann er die Juniorenklasse mit dem Compound und befindet sich in bestechender Verfassung. Eine anspruchsvolle Aufgabe für die Betreuer, diese Form nicht nur bis zu den Landesmeisterschaften sonder auch darüber hinaus zu konservieren ... . Man darf gespannt sein, wie die weitere Saison verläuft.

 

   

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