Schaffe, schaffe, Turnier mache‘

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Ganz schön vollgepackt, das Wochenende, so konnten am Ende alle SVL-Aktiven zusammenfassend feststellen. Erst lag der Samstag mit seinen sechs Liga-Veranstaltungen an, danach sollte es dann am Sonntag mit dem 2. Konstanzer Hallenturnier auch noch eine Einsatzmöglichkeit für die Nicht-Ligaschützen aus dem Kreis und von anderswo geben – und natürlich auch für die Protagonisten des Vortags, die von ihrem Bogen nicht genug bekommen konnten.

Damit ein arbeitsintensives Wochenende sich auch wirklich lohnt, sollte in diesem Jahr wie schon 2010 der Ligawettkampf mit einem großen Turnier abgeschlossen werden. Viele Ligaschützen nutzten die Gelegenheit zur Übernachtung, um sich am Folgetag unter Wettkampfbedingungen miteinander zu messen. So kam am Ende eine bunte Mischung zustande, „Einheimische“ trafen auf Schützen aus den verschiedensten Gegenden Baden Württembergs, und auch zahlreiche Schweizer hatten sich an der Schießlinie eingefunden. Damit kam dann echtes internationales Feeling für alle Teilnehmer auf, so sollte es von Anfang an sein. Und mit Christian Wild, Stefan Windmüller, Mario Straub, Niels Huber, Christopher Borho, Jannik Kirmaier, Justin Schuldes, Moritz und Felix Aschpurwis sowie Matthias Heisler fanden auch einige Litzelstetter bei all der Ausrichterhektik die Gelegenheit, sich mit der Konkurrenz zu messen.

Reha ? Nö, einfach nur einmal wieder anständig schießen, so war Christians Motto für das Turnier gewesen. „Rehabilitation“ bezüglich der Resultate von Kreis- und Bezirksmeisterschaften war kein Thema, das Anknüpfen an das mehr als ordentliche B-Finale der Berlin Open dann schon eher. In der Schützenklasse Recurve glückte das am Ende dann auch. Mit 284 und 282 Ringen gab es ein ordentliches Endergebnis von 566 Zählern. Damit konnte er sich am Ende über Platz eins in der Schützenklasse freuen. Nur einen Ring dahinter landete Johann Gebert vom SV Ihringen mit 563 Zählern (282, 283). Beide werden sich auf den Landesmeisterschaften erneut miteinander messen können. Platz drei ging an Peter Röthe vom SSV Sigmaringendorf, der die Württembergischen Farben vertrat. Stefan hatte sich trotz heftigen grippalen Infekts auch am Sonntag in die Halle geschleppt, musste aber seinem Gesundheitszustand Tribut zollen. Mit 488 Ringen (238, 250) erkämpfte er sich ein wirklich gutes Ergebnis, das unter Normalform sicher auch etwas anders ausgesehen hätte. Dafür gab es am Ende Platz 16. Zwischen die beiden konnten sich Mario und Niels schieben. Letzterer vergab nach einem ordentlichen Start mit 265 Ringen im zweiten Durchgang ein deutlich besseres Ergebnis, denn es kamen nur 236 Zähler hinzu. Nach 501 Ringen und Platz 14 war im vereinsinternen „Jungspund-Duell“ der Weg für Mario damit frei: 258 und 264, das ergab 522 Ringe und Platz 11. Ein gutes Resultat, das er hoffentlich bei den Landesmeisterschaften Ende des Monats bestätigen kann.

In der Damenklasse ging es knapp zu. Ring für Ring für Ring hatten sich die ersten drei am Ende voneinander getrennt. Die beste des ersten Durchgangs, Isabel Herzig (SG Biberach 1481 e. V.) konnte ihren Vorsprung am Ende nicht ins Ziel bringen. Mit 522 Ringen (274, 248) landete sie auf Platz drei. Auf Rang zwei rutschte die vorherige dritte, Julia Böhnke vom BC Villingen-Schwenningen mit 523 Ringen (259, 264). Platz eins blieb im Bezirk Hegau-Bodensee, denn der ging an Bernhardine Kraus vom TV Meßkirch mit … 524 Ringen (267, 257). Gemeinsam mit Heidrun Stohldreier vom BSC Konstanz, die am Ende achte wurde, hatte Berna die Fahnen des Region hochgehalten – und am Schluß dann auch noch den Pokal mit nach Hause genommen. So macht man das. Und weil ein Pokal nicht reicht, ging auch noch die Pärchenwertung nach Meßkirch: gemeinsam mit Alexander Kupper, der in der Schützenklasse achter geworden war, konnte Berna sich ein weiteres Mal in die Siegerliste eintragen.

Bei den Schülern A gab es für Marcel Burger vom BSV Münchweier mit 554 Ringen (277, 277) ein echtes Top-Ergebnis. Zwar hat Marcel bereits bessere Ergebnisse erzielt, aber unmittelbar nach der trainingsschwierigen Weihnachts- und Neujahrszeit war das schon aller Ehren wert. Da kam die Konkurrenz schlicht nicht mit. Für den BSC Laupheim gab es den zweiten Platz. Marc Heiter schaffte 504 Ringe (246, 258). Dahinter landete Thomas Stoffel vom SV Weiler Höri mit 482 Ringen (245, 237). Moritz Aschpurwis konnte erstmalig in dieser Hallensaison nach seinem Bruch der rechten Hand wieder ein komplettes Turnier absolvieren. Vor allem im zweiten Durchgang gelang ihm sehr, sehr viel. Für 432 Ringe (205, 227) gab es den fünften Platz. Jannik Kirmaier ließ sich im zweiten Durchgang von der guten Schießlaune seines Kollegen anstecken. Auch er steigerte sich, und zwar von 203 auf 220 Ringe. Für 423 Ringe gab es ein strahlendes Gesicht wegen einer persönlichen Bestleistung und Platz sechs.

Bei den Schülern B hatte Nico Schiffhauer wie so oft die Nase vorn. Für den SV Weiler Höri gab es Platz eins mit 505 Ringen (254, 251). Zweiter wurde Oliver Schafenort von der SGi Bad Saulgau mit 503 Ringen (254, 249), der im zweiten Durchgang seinem Konkurrenten knapp den Vortritt lassen musste. Platz drei ging wieder auf die Höri: Robin Flügel schaffte 499 Ringe (247, 252) und schrammte knapp an der „magischen“ 500 vorbei.

In der Jugendklasse steckte Tamara Abele (SV Weiler Höri) die Jungen entsprechend in die Tasche. Zwar war Vereinskollege Philipp Sturm mit 256 Ringen um einiges besser in den Wettkampf gestartet als Tamara (244), aber da er in der zweiten Runde nur magere 231 Ringe holte, kam seine Konkurrentin mit 254 Zählern dann doch recht leicht an ihm vorbei. Zwischen die beiden konnte sich zu guter Letzt noch Simon Seidel vom BSC Laupheim schieben. Mit 496 Zählern (240, 256) war er nur knapp hinter der Bestmarke von 498 Ringen geblieben und holte Rang zwei. Justin, Felix und Christopher gaben einen Tag nach dem großen Liga-Event ihr bestes und holten die Plätze acht (444; 226, 218), 13 (410; 194, 216) und 15 (373; 159, 214).

In der Altersklasse hatte sich die kurzfristige Turnieranmeldung für Markus Kutyniok vom TV Ohrnberg mehr als gelohnt: einen Tag nach seinem Regionalliga-Einsatz glänzte er mit 553 Ringen (283, 270) und gewann die Konkurrenz souverän. Zweiter wurde Martin Deeg vom BSV Steinlachtal mit 541 Ringen (266, 275) vor „unserem“ Matthias, der nach dem Verbandsliga-Dauereinsatz vom Vortag irgendwie immer noch nicht komplett „platt“, aber schon etwas müde war. Der Lohn für die Plackerei war am Ende Platz drei mit 537 Ringen (276, 261).

In der Schützenklasse Compound hatten sich ebenfalls einige Starter eher kurzentschlossen gezeigt: „da machen wir doch 'mal mit.“ Hans-Ulrich Landgraf aus dem Schützenkreis Sinsheim setzte sich am Ende ein Starter durch, der auch noch dank eines starken zweiten Durchgangs den Vogel abgeschossen hatte: für die Wertung jenseits der 580 kassierte er eine 100 Euro Prämie. 581 Ringe (287, 294) lautete am Ende das Top-Ergebnis des Tages. Beim nächsten Hallenturnier müssen sich also die Compound Schützen noch ein wenig mehr strecken, wenn jemand die dann wieder bei 50 Euro liegende „Spitzen-Resultat-Belohnung“ haben möchte. Die neue Hürde ist gesetzt, das Ziel heißt hier nun 582 Ringe. Platz zwei ging an Philipp Rastetter von der SG Freiburg, der in der Morgengruppe mit 578 Ringen (289, 289) bereits ein formidables Ergebnis vorgelegt hatte. Dritte wurden ring- und zehnergleich Volker Rastetter (SG Freiburg) und Ralf Weil (Joe’s Archery World) mit 563 Zählern.

Bei den Damen ging der Siegespokal nach Karlsruhe: Velia Schall (Joe’s Archery World) setzte sich gegen ihre Konkurrentinnen mit 567 Ringen (285, 282) recht sicher durch. Gudrun Keller von der SG Freiburg wurde zweite (559; 282, 277) vor Antonietta Politi vom BC Bodensee, die den dritten Rang in die Schweiz holte (552; 274, 278). Gleiches gelang in der Altersklasse Compound Ralf Cassani aus St. Gallen. Für die OBSG holte er ebenfalls den dritten Platz mit 561 Ringen (282, 279). Sieger in dieser Konkurrenz SVL-Stammgast Uwe Mross von der SG Freiburg mit 567 Ringen (285, 282). Platz zwei ging an Alexander Rammelt vom SV Albbruck, der mit 566 Ringen (283, 283) nur einen Zähler Rückstand hatte.

Auch mit dem Blankbogen wollten sich einige Schützen messen. Als drittplazierte in eine Männerphalanx von sieben weiteren Konkurrenten eingedrungen freute sich Katalin Maurer (BS Bodensee) über ihr gutes Ergebnis von 346 Ringen (193, 153). Besser waren an diesem Tag nur Clemens Benzing vom BSC Blumberg mit völlig „verschnapsten“ 444 (222, 222) Ringen und Roland Knaus (BC Bodensee) aus dem schweizerischen Kreuzlingen mit 407 Ringen (216, 291).

Die Bilder gibt's in der Bildergalerie von 2012 zu sehen, die Ergebnisse hier:

pdfEinzelwertung

pdfMannschaftswertung

Schaffe, schaffe, Turnier mache‘

Ganz schön vollgepackt, das Wochenende, so konnten am Ende alle SVL-Aktiven zusammenfassend feststellen. Erst lag der Samstag mit seinen sechs Liga-Veranstaltungen an, danach sollte es dann am Sonntag mit dem 2. Konstanzer Hallenturnier auch noch eine Einsatzmöglichkeit für die Nicht-Ligaschützen aus dem Kreis und von anderswo geben – und natürlich auch für die Protagonisten des Vortags, die von ihrem Bogen nicht genug bekommen konnten.

Damit ein arbeitsintensives Wochenende sich auch wirklich lohnt, sollte in diesem Jahr wie schon 2010 der Ligawettkampf mit einem großen Turnier abgeschlossen werden. Viele Ligaschützen nutzten die Gelegenheit zur Übernachtung, um sich am Folgetag unter Wettkampfbedingungen miteinander zu messen. So kam am Ende eine bunte Mischung zustande, „Einheimische“ trafen auf Schützen aus den verschiedensten Gegenden Baden Württembergs, und auch zahlreiche Schweizer hatten sich an der Schießlinie eingefunden. Damit kam dann echtes internationales Feeling für alle Teilnehmer auf, so sollte es von Anfang an sein. Und mit Christian Wild, Stefan Windmüller, Mario Straub, Niels Huber, Christopher Borho, Jannik Kirmaier, Justin Schuldes, Moritz und Felix Aschpurwis sowie Matthias Heisler fanden auch einige Litzelstetter bei all der Ausrichterhektik die Gelegenheit, sich mit der Konkurrenz zu messen.

Reha ? Nö, einfach nur einmal wieder anständig schießen, so war Christians Motto für das Turnier gewesen. „Rehabilitation“ bezüglich der Resultate von Kreis- und Bezirksmeisterschaften war kein Thema, das Anknüpfen an das mehr als ordentliche B-Finale der Berlin Open dann schon eher. In der Schützenklasse Recurve glückte das am Ende dann auch. Mit 284 und 282 Ringen gab es ein ordentliches Endergebnis von 566 Zählern. Damit konnte er sich am Ende über Platz eins in der Schützenklasse freuen. Nur einen Ring dahinter landete Johann Gebert vom SV Ihringen mit 563 Zählern (282, 283). Beide werden sich auf den Landesmeisterschaften erneut miteinander messen können. Platz drei ging an Peter Röthe vom SSV Sigmaringendorf, der die Württembergischen Farben vertrat. Stefan hatte sich trotz heftigen grippalen Infekts auch am Sonntag in die Halle geschleppt, musste aber seinem Gesundheitszustand Tribut zollen. Mit 488 Ringen (238, 250) erkämpfte er sich ein wirklich gutes Ergebnis, das unter Normalform sicher auch etwas anders ausgesehen hätte. Dafür gab es am Ende Platz 16. Zwischen die beiden konnten sich Mario und Niels schieben. Letzterer vergab nach einem ordentlichen Start mit 265 Ringen im zweiten Durchgang ein deutlich besseres Ergebnis, denn es kamen nur 236 Zähler hinzu. Nach 501 Ringen und Platz 14 war im vereinsinternen „Jungspund-Duell“ der Weg für Mario damit frei: 258 und 264, das ergab 522 Ringe und Platz 11. Ein gutes Resultat, das er hoffentlich bei den Landesmeisterschaften Ende des Monats bestätigen kann.

In der Damenklasse ging es knapp zu. Ring für Ring für Ring hatten sich die ersten drei am Ende voneinander getrennt. Die beste des ersten Durchgangs, Isabel Herzig (SG Biberach 1481 e. V.) konnte ihren Vorsprung am Ende nicht ins Ziel bringen. Mit 522 Ringen (274, 248) landete sie auf Platz drei. Auf Rang zwei rutschte die vorherige dritte, Julia Böhnke vom BC Villingen-Schwenningen mit 523 Ringen (259, 264). Platz eins blieb im Bezirk Hegau-Bodensee, denn der ging an Bernhardine Kraus vom TV Meßkirch mit … 524 Ringen (267, 257). Gemeinsam mit Heidrun Stohldreier vom BSC Konstanz, die am Ende achte wurde, hatte Berna die Fahnen des Region hochgehalten – und am Schluß dann auch noch den Pokal mit nach Hause genommen. So macht man das. Und weil ein Pokal nicht reicht, ging auch noch die Pärchenwertung nach Meßkirch: gemeinsam mit Alexander Kupper, der in der Schützenklasse achter geworden war, konnte Berna sich ein weiteres Mal in die Siegerliste eintragen.

Bei den Schülern A gab es für Marcel Burger vom BSV Münchweier mit 554 Ringen (277, 277) ein echtes Top-Ergebnis. Zwar hat Marcel bereits bessere Ergebnisse erzielt, aber unmittelbar nach der trainingsschwierigen Weihnachts- und Neujahrszeit war das schon aller Ehren wert. Da kam die Konkurrenz schlicht nicht mit. Für den BSC Laupheim gab es den zweiten Platz. Marc Heiter schaffte 504 Ringe (246, 258). Dahinter landete Thomas Stoffel vom SV Weiler Höri mit 482 Ringen (245, 237). Moritz Aschpurwis konnte erstmalig in dieser Hallensaison nach seinem Bruch der rechten Hand wieder ein komplettes Turnier absolvieren. Vor allem im zweiten Durchgang gelang ihm sehr, sehr viel. Für 432 Ringe (205, 227) gab es den fünften Platz. Jannik Kirmaier ließ sich im zweiten Durchgang von der guten Schießlaune seines Kollegen anstecken. Auch er steigerte sich, und zwar von 203 auf 220 Ringe. Für 423 Ringe gab es ein strahlendes Gesicht wegen einer persönlichen Bestleistung und Platz sechs.

Bei den Schülern B hatte Nico Schiffhauer wie so oft die Nase vorn. Für den SV Weiler Höri gab es Platz eins mit 505 Ringen (254, 251). Zweiter wurde Oliver Schafenort von der SGi Bad Saulgau mit 503 Ringen (254, 249), der im zweiten Durchgang seinem Konkurrenten knapp den Vortritt lassen musste. Platz drei ging wieder auf die Höri: Robin Flügel schaffte 499 Ringe (247, 252) und schrammte knapp an der „magischen“ 500 vorbei.

In der Jugendklasse steckte Tamara Abele (SV Weiler Höri) die Jungen entsprechend in die Tasche. Zwar war Vereinskollege Philipp Sturm mit 256 Ringen um einiges besser in den Wettkampf gestartet als Tamara (244), aber da er in der zweiten Runde nur magere 231 Ringe holte, kam seine Konkurrentin mit 254 Zählern dann doch recht leicht an ihm vorbei. Zwischen die beiden konnte sich zu guter Letzt noch Simon Seidel vom BSC Laupheim schieben. Mit 496 Zählern (240, 256) war er nur knapp hinter der Bestmarke von 498 Ringen geblieben und holte Rang zwei. Justin, Felix und Christopher gaben einen Tag nach dem großen Liga-Event ihr bestes und holten die Plätze acht (444; 226, 218), 13 (410; 194, 216) und 15 (373; 159, 214).

In der Altersklasse hatte sich die kurzfristige Turnieranmeldung für Markus Kutyniok vom TV Ohrnberg mehr als gelohnt: einen Tag nach seinem Regionalliga-Einsatz glänzte er mit 553 Ringen (283, 270) und gewann die Konkurrenz souverän. Zweiter wurde Martin Deeg vom BSV Steinlachtal mit 541 Ringen (266, 275) vor „unserem“ Matthias, der nach dem Verbandsliga-Dauereinsatz vom Vortag irgendwie immer noch nicht komplett „platt“, aber schon etwas müde war. Der Lohn für die Plackerei war am Ende Platz drei mit 537 Ringen (276, 261).

In der Schützenklasse Compound hatten sich ebenfalls einige Starter eher kurzentschlossen gezeigt: „da machen wir doch 'mal mit.“ Hans-Ulrich Landgraf aus dem Schützenkreis Sinsheim setzte sich am Ende ein Starter durch, der auch noch dank eines starken zweiten Durchgangs den Vogel abgeschossen hatte: für die Wertung jenseits der 580 kassierte er eine 100 Euro Prämie. 581 Ringe (287, 294) lautete am Ende das Top-Ergebnis des Tages. Beim nächsten Hallenturnier müssen sich also die Compound Schützen noch ein wenig mehr strecken, wenn jemand die dann wieder bei 50 Euro liegende „Spitzen-Resultat-Belohnung“ haben möchte. Die neue Hürde ist gesetzt, das Ziel heißt hier nun 582 Ringe. Platz zwei ging an Philipp Rastetter von der SG Freiburg, der in der Morgengruppe mit 578 Ringen (289, 289) bereits ein formidables Ergebnis vorgelegt hatte. Dritte wurden ring- und zehnergleich Volker Rastetter (SG Freiburg) und Ralf Weil (Joe’s Archery World) mit 563 Zählern.

Bei den Damen ging der Siegespokal nach Karlsruhe: Velia Schall (Joe’s Archery World) setzte sich gegen ihre Konkurrentinnen mit 567 Ringen (285, 282) recht sicher durch. Gudrun Keller von der SG Freiburg wurde zweite (559; 282, 277) vor Antonietta Politi vom BC Bodensee, die den dritten Rang in die Schweiz holte (552; 274, 278). Gleiches gelang in der Altersklasse Compound Ralf Cassani aus St. Gallen. Für die OBSG holte er ebenfalls den dritten Platz mit 561 Ringen (282, 279). Sieger in dieser Konkurrenz SVL-Stammgast Uwe Mross von der SG Freiburg mit 567 Ringen (285, 282). Platz zwei ging an Alexander Rammelt vom SV Albbruck, der mit 566 Ringen (283, 283) nur einen Zähler Rückstand hatte.

Auch mit dem Blankbogen wollten sich einige Schützen messen. Als drittplazierte in eine Männerphalanx von sieben weiteren Konkurrenten eingedrungen freute sich Katalin Maurer (BS Bodensee) über ihr gutes Ergebnis von 346 Ringen (193, 153). Besser waren an diesem Tag nur Clemens Benzing vom BSC Blumberg mit völlig „verschnapsten“ 444 (222, 222) Ringen und Roland Knaus (BC Bodensee) aus dem schweizerischen Kreuzlingen mit 407 Ringen (216, 291).


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